I. Noch näher an der Realität

DAS WELTKLASSE-MMORPG

Black Desert überschreitet mit seiner neuen verbesserten Grafik und
dem umwerfenden Sound in der Remastered Version die Grenzen des MMORPG-Genres.
Packende Kämpfe und beeindruckende Schlachten sind nur ein Teil der großartigen Welt von Black Desert. Euch erwarten spannende Erkundungen, Handel, das Bändigen von Pferden, aber auch andere Aufgaben wie das Kochen von Gerichten, Alchemie sowie Fischfang, Sammeln und Jagd.
Stürzt Euch in Euer persönliches Abenteuer und taucht ein in die Welt des MMORPGs


Black Desert.

II. Eine Reise zum Lüften des Geheimnisses der Vorzeit

DIE GESCHICHTE VON BLACK DESERT

Universum

Universum
Die „Schwarzsteine“ haben als Energiequelle zwar eine wichtige Rolle bei der Entwicklung vorzeitlicher Technik gespielt, doch die künstlich erzeugten Nebeneffekte haben der Geist der Vorzeitlichen erschöpft, bis ihre Zivilisation schließlich unterging. Es gibt große Vorkommen dieser Schwarzsteine in der Wüste zwischen Calpheon und Valencia, wobei Calpheon, das diese Wüste aufgrund der Schwarzsteine „Schwarze Wüste“ nennt, einen Krieg um diese Steine startete. Da viele Soldaten ihr Leben ließen und die Wüste mit ihrem Blut rot färbten, wird sie in Valencia „Rote Wüste“ genannt. Indem Ihr die Geschichte Calpheons, des Landes von Kapital und Kommerz, und Valencias, der absoluten Monarchie, erforscht werdet Ihr die Geheimnisse der Alten Zivilisation lüften. Ihr werdet verlorene Erinnerungen und das Geheimnis der Schwarzsteine enthüllen.
Nun brecht zu Eurem Abenteuer auf und entschlüsselt die Wahrheit über die Alte Zivilisation. Die Welt von Black Desert erwartet Euch.

Geschichte Calpheons

Geschichte Calpheons
Der Schwarze Tod, der durch eine Handelskarawane aus der Wüste Valencias eingeschleppt wurde, kostete auf dem westlichen Kontinent, wo Calpheon, Keplan, Heidel und Olvia liegen, die Hälfte der Bevölkerung das Leben.
Dieses Unheil, bei dem sich das Fleisch schwarz färbt und verfault, kannte keine Gnade und keine Ausnahmen. Die Menschen wurden einander gegenüber misstrauisch und brachen den Kontakt ab. Wer verdächtigt wurde, er habe sich angesteckt, den vertrieb man aus der Stadt. #1 Im Jahr 235 des Elionischen Kalenders Selbst die Priester und die Adeligen, die ihre eigenen Kinder aufgeben mussten, hatten angesichts dieser Plage keine Sonderrechte. Auch die Einwohner der Armenviertel starben einen grausamen Tod und wurden mitsamt ihrer Habseligkeiten verbrannt. Der Schwarze Tod verschwand zwar wieder, als sei nichts gewesen, doch seine Spuren brachten die unteren Gesellschaftsschichten ins Wanken. Sie haben gesehen, dass selbst durch die Adern des Königs das gleiche Blut fließt, wie durch ihre, und dass Elion all die Gebete, die Katastrophe zu stoppen, nicht erhört hatte.
Die überlebenden Adeligen aller Länder waren in einer schwierigen Situation. In Calpheon einigte man sich darauf, Valencia zum gemeinsamen Feind zu erklären, um die alte Ordnung beizubehalten. Die Priester Elions wiegelten die Leute auf, die Heiden Valencias hätten die Katastrophe durch alchemistische Experimente mit den Schwarzkristallen hervorgerufen, und die Könige stimmten ihnen zu, dass man die Schwarze Wüste mit ihren Schwarzkristallen erobern müsse, um eine weitere Katastrophe zu vermeiden.
Und dem Pöbel, der gerade erst den Wert seiner Arbeit erkannt hatte, versprachen sie Löhne, wie sie sie vorher noch nie erhalten hatten. So wurde die Allianz gegründet und der lange, blutige Krieg gegen Valencia fand seinen Anfang.
#2 Im Jahr 236 des Elionischen Kalenders

Das die Katastrophe gerecht gewesen war, zeigten die schwarzen Leichen der Einwohner Valencias, die überall am Wegesrand lagen. Die Hetze der Priester wurde verspottet und die Basis der Unterstützung für den Elionismus begann hier und da zu bröckeln. Doch für den Krieg fand sich schon bald die Rache als einfache Begründung. Durch zahlreiche Feldzüge vollbrachte Mediah den Aufstieg. Aufgrund seiner Lage im Zentrum des Kontinents bestritt das Land sein Einkommen durch den Handel und häufte durch den Verkauf von Kriegsmaterial an die Allianz großen Reichtum an. Die Preise für Waffen wie Schwerter, Gewehre und Kanonen stiegen und es wurden große Eisenminen gegründet. Auch, über mehr Wissen zu verfügen, bedeutete Macht. Um in der Wüste von Valencia zu kochen und die Nacht zu durchstehen, brauchte man Schwarzkristalle. Die Allianz schleppte bei jedem Feldzug unheimliche Mengen an Schwarzkristallen fort. Mediah fand das heraus. Sie erzählten der Allianz, sie bräuchten die Schwarzkristalle, um Eisen zu schmelzen und Schwarzpulver herzustellen. Calpheon gab sich damit zufrieden, einen Teil der Ausgaben für die Expeditionen wieder erlassen zu bekommen. Weder Valencia noch Calpheon kannten den wahren Wert der Schwarzkristalle. Während man in Mediah so zum Schleuderpreis Schwarzkristalle in großen Mengen anhäufte, entstanden Städte, sammelten sich Menschen und es wurden Burgmauern hochgezogen. Besondere Berühmtheit erlangte Valencias König Imur Nesser. Er ließ später Tänze von Clowns aufführen, die sich über die Allianz lustig machten. Denn auch wenn es in Valencia mehrere Rebellionen gegeben hatte, war die Allianz nie in der Lage gewesen, bis zu Valencias Burg vorzudringen. Bis zum letzten Feldzug, bei dem die Armee des Königs von Calpheon mitsamt seiner Armee bei einem Sandsturm von der Schwarzen Wüste verschlungen wurde, konzentrierte sich die Allianz 30 Jahre einzig und allein auf den Krieg.
#3 Im Jahr 267 des Elionischen Kalenders Es fing alles mit einem Sandsturm an. Der Sturm, der die Expeditionstruppen begraben hatte, fegte auch über die Wüstendörfer und eine Sturmflut verschlang fast alle Küstendörfer und die Boote, die dort ankerten. In den Hochebenen wurde der Boden von den Regenmassen weggetragen und ein Taifun wandelte das Antlitz der Erde. Auch in den Tropenregionen jenseits der Wüste vertrocknete die Erde. Hatte die letzte Katastrophe die Menschen verändert, so hat diese die Welt als Ganzes verändert.
Die Fogan vertrieben die Nagas und ließen sich in den Sümpfen Serendias nieder. Auch die Orks und die Oger traten eine große Völkerwanderung an. Im Süden Mediahs ließen sich verschiedene Barbarenstämme nieder und gründeten ihre eigenen Dörfer. Sie hatten ausgenutzt, das die Armee mit den Expeditionen beschäftigt war und die Verteidigung des Landes vernachlässigt hatte, und so ließen sie sich im Innern des Kontinents nieder, wo die Folgen der Katastrophe nicht ganz so schlimm waren. Schon bald zogen sie ständig auf Plünderzüge.
Da man sich nicht miteinander verständigen konnte, wurde das Chaos nur noch größer. Die Barbaren waren von den Menschen so lange Zeit getrennt gewesen, dass die Kommunikation zwischen ihnen nicht mehr möglich war. Selbst wenn man mit ihnen hätte sprechen können, hätte man ihnen denn ihr Recht auf Leben absprechen können? Die Menschen und die Barbaren lebten wieder zusammen auf der gleichen Erde und in der Zwischenzeit waren auch die Feldzüge der Allianz eine Sache der Vergangenheit geworden.
#4 Im Jahr 275 des Elionischen Kalenders

Keplan, Heidel und Olvia nahmen unter der Vermittlung Mediahs den Handel mit Valencia auf. Sie hatten keine andere Möglichkeit, das Finanzloch zu stopfen, das durch die Feldzüge entstanden war. Nach einiger Zeit erlaubte auch der König Calpheons entgegen den Protesten der Elionpriester den Handel zwischen Gilden. Das Mediah 10 Jahre nach den Feldzügen war nicht mehr das Mediah von damals. Zwar wurde der Süden von den Barbaren besetzt, doch der Norden wurde durch riesige Burgmauern beschützt, von denen aus mit Gewehren und Kanonen bewaffnete Soldaten selbstbewusst auf die Handelskarawanen hinunterblickten. Die Stadt sprühte nur so vor Leben und überall reihten sich Schornsteine und unbekannte Maschinen auf. Die Karawanen Calpheons suchten fleißig nach dem Grund hierfür, doch in Mediah wurden sie nicht fündig.
Die Spur führte zur Schwarzen Wüste, die von den Soldaten Valencias streng bewacht wurde. Wäre es nur um Brennmaterial gegangen, hätte man diesen Ort nicht so gut gehütet.
Heimlich spielte man den Alchemisten Calpheons ein paar Schwarzkristalle zu, um diese zu untersuchen. Schon nach kurzer Zeit fand man heraus, warum die Waffen Mediahs stärker waren als die eigenen. Un man stellte auch fest, dass die Priester gar nicht mal Unrecht hatten, als sie immer wieder von „magischen Steinen“ sprachen. Diese Kunde verbreitete sich auch in Keplan, Heidel und Olvia.

In allen Ländern machte man sich auf die Suche nach den Schwarzkristallen. Keplan fand zuerst Schwarzkristalle in den Bergen, doch diese eigneten sich aufgrund ihrer vielen Verunreinigungen nicht zur Verbrennung. Doch selbst diese kaufte Mediah zu hohen Preisen auf. Zum Schmelzen von Eisenerz waren Schwarzkristalle nötig, da diese länger und heißer brannten als Kohle, doch der Handel mit ihnen wurde nach dem Krieg von Valencia verboten.
Später wurden Schwarzkristalle in den Sümpfen Serendias entdeckt. Ein junger Naga hatte einen schwarzen Kiesel in der Hand gehalten, der sich als Schwarzstein herausstellte. Er war von so hoher Reinheit, dass sogar Händler aus Mediah herkamen, um sich davon zu überzeugen. Calpheon wurde unruhig. Egal, wie viel man das Königreich auch durchsuchte, es waren einfach keine Schwarzkristalle zu finden. So war es nur eine Frage der Zeit, bis man seine Position als mächtigste Nation des Kontinents verlieren würde. Man wurde gierig auf die Schwarzkristalle Serendias. Das Problem war der Pöbel. Durch Seuche, Krieg und Naturkatastrophen hatte ihre Zahl abgenommen, und es würde viel Geld kosten, eine Armee aus ihnen aufzustellen.
Der junge König Guy Seric sicherte sich zur Beschaffung der Kriegskosten die Unterstützung der Priester Elions, denen er die Gelegenheit versprach, das Ansehen ihrer Kirche wieder zu erhöhen. Den Handelsgilden gestattetete er, private Söldner anzuhEuern, um sich im Wettstreit mit den Handelsgilden Mediahs behaupten zu können. Schon wieder brach ein Krieg um die Schwarzkristalle aus. Diesmal war der Grund reine Gier.
#5 Im Jahr 276 des Elionischen Kalenders Das erste Opfer auf dem Weg nach Serendia war Keplan. Doch in Heidel warteten Claas und Arno, die sich bereits zur Zeit der Feldzüge einen Namen gemacht hatten. Auch nach mehreren Kämpfen gelang es nicht, die beiden kühnen Feldherren aus ihrem Wachturm in Serendia zu vertreiben. Guy Seric verließ die Front, und machte sich mit 300 Elitesoldaten auf den Weg nach Balenos. Der Fluss, der die Ebene Serendias mit Balenos verbindet, fließt an Heidel vorbei. Im Schutze der Dunkelheit bestiegen sie ein paar schnelle Boote und machten die Soldaten Heidels kampfunfähig. Class eilte zwar mit seinen Truppen zur Hilfe, doch da stand das Schloss bereits in Flammen und Guy Seric war nicht zu finden.
#6 Im Jahr 277 des Elionischen Kalenders Als Schloss Heidel in Flammen aufging, startete man am Wachturm in Serendia die Offensive. Doch ein noch viel größeres Problem stellte König Crucio dar. Guy Seric hatte den König Heidels gefangen genommen. Er schickte Claas eine Nachricht, in der er versprach, den König unter drei Bedingungen freizulassen. Er forderte, in der Nähe des Wachturms keine größeren Truppen zu stationieren, den gesamten Handel und die Diplomatie über Calpheon abzuwickeln und alle Schwarzkristalle Serendias in Calpheons Besitz zu übergeben.
#7 Im Jahr 278 des Elionischen Kalenders

Erst nach einem Jahr kehrte König Crucio nach Heidel zurück. Olvia ergab sich kampflos und wurde zum Herrschaftsgebiet Calpheons. Als die Schwarzkristalle aus den Steinbrüchen Keplans und Serendias Fördermühle in Calpheon ankamen, richtete sich Guy Serics Gier auf die Schwarze Wüste, in der der verstorbene König begraben war. Er war der festen Überzeugung, dass er alle bekannten Königreiche und selbst die unbekannte Welt erobern könnte, wenn er nur die Kontrolle über die Schwarze Wüste erlangte.
Doch es gab keine Allianz mehr. Ohne Heidels Unterstützung würde er es wohl nicht einmal mit Mediah aufnehmen können. Aber er konnte sich sicher sein, dass Heidel nicht intervenieren würde. Guy Seric entschied sich, Söldner in großem Maß anzuhEuern. Doch schon wieder waren die Kriegskosten das Problem. Er besaß nicht die nötige Geduld, um zu warten, bis er genügend Schwarzkristalle zusammenhatte. Er tat das, was ein König niemals tun sollte. Zur Finanzierung seines Krieges erhöhte er die StEuern wie noch nie zuvor. Das war ein großer Schock für die Unterschicht, die gerade erst wieder zu etwas Stabilität zurückgefunden hatte. Auch die Kirche Elions bestEuerte er und die Söldner der Handelsgilden stellte er in den Dienst des Königshauses.
#8 Im Jahr 281 des Elionischen Kalenders Der Traum eines Königs kann sich nicht den Zeichen seiner Zeit widersetzen. Durch den Schwarzen Tod war das Feudalsystem schon lange untergegangen, die Unterschicht hatte ihren eigenen Wert erkannt und es hatte ein Zeitalter begonnen, das von Handel und Reichtum geleitet wurde. Weder der Adel, noch die Priester, noch die Unterschicht wollten sich den Alleingang des Königs gefallen lassen. Der König musste seinen Traum schließlich aufgeben, als er von einem Diener einen vergifteten Trunk gereicht bekam.
Es wurden Repräsentanten aller Gesellschaftsschichten Calpheons gewählt und ein Parlament gegründet.

Geschichte Serendias

Geschichte Serendias
Crucio Domongatt fand keine Begründung für den Krieg. Anders als der verstorbene König verstand er sich nicht als Diener Elions, und auch die Unruhe der Unterschicht nach der Katastrophe ließ langsam nach. Außerdem missfiel ihm, dass der Calpheons König Dahad Seric ihn stets wie einen Grünschnabel behandelte. #1 Im Jahr 265 des Elionischen Kalenders Crucio, der Heidels Thron mit 37 Jahren bestieg, teilte Calpheon mit, dass es keine weiteren Feldzüge mehr geben würde. Das beunruhigte Calpheons Priester.
Nachdem sie das Volk so aufgehetzt hatten, würde eine plötzliche Beendigung der Feldzüge eine Bedrohung für die Authorität des Ordens darstellen. Außerdem entstanden dort, wo die Truppen entlangzogen, stets auch Gebetshäuser Elions, so dass sich ihnen die Gelegenheit bot, ihren Glauben über ganz Valencia zu verbreiten. Einerseits warnten die Priester Crucio, sie würden ihn exkommunizieren, andererseits beruhigten sie König Dahad. Crucio verfiel in Sorge. Ein Krieg gegen Calpheon wäre eine schwere Wahl. In Heidels Militär gab es noch viele Anhänger Elions, die dem alten König treu ergeben waren. Nachdem ein Geheimbote einige Male bei ihm ein- und ausging, entschloss sich Crucio, wieder an den Feldzügen teilzunehmen, da er sich der Herausforderung nicht gewachsen. Außerdem hatte König Dahad die Bedingung akzeptiert, dies würde der allerletzte Feldzug sein. Doch um sich nicht zum Gespött späterer Generationen machen zu lassen, schlug er mit der Begründung, er wolle wenigstens Valencias Schloss sehen, einen Feldzug von großer Dimension vor. Allein die Aufstellung der Truppen nahm ganze zwei Jahre in Anspruch.
Den Weg zur Schwarzen Wüste kannte selbst Domongatt mittlerweile so gut, dass er ihn mit geschlossenen Augen gehen konnte. Er würde sich im Hintergrund halten und das Ganze einfach wie eine Art Reise angehen. Aber wann macht das Leben es einem schon so einfach? Schon zu Beginn des Feldzugs wehte der Wind, und als sie in Mediah angekommen waren, hatte er sich zu einem Sandsturm gewandelt, der einem die Sicht erschwerte. Bis zur Wüste war es noch weit. Die Allianz schlug unter einer fremden Mauer ihr Lager auf und wartete darauf, dass sich der Wind legte. Erst nach einer Woche erblickten sie das Panorama Mediahs.

Was in der Zwischenzeit wohl alles passiert war? Sie hatten zwar hin und wieder ein paar Neuigkeiten von den Handelskarawanen erfahren, doch Mediah hatte sich grundlegend verändert. Die Mauer, an der sie ihr Lager aufgeschlagen hatten, war zwar niedrig, doch sie umschloss die ganze Stadt, und überall stieg schwarzer Rauch aus den Schornsteinen. König Seric trieb seine Truppen zur Eile an. Er hatte zwar seine Zweifel, doch wenn sie zögerten, würden sie Probleme mit dem Nachschub bekommen. Als der lange Menschenzug die Schwarze Wüste erreichte, fing der Wind wieder an zu wehen. Dieses Mal war er mit Regentropfen vermischt. Regentropfen in der Wüste?
Da schrie jemand auf, er habe eine rote Flagge entdeckt. Die rote Flagge bedeutete, dass Valencias Truppen zum Stand gekommen waren und sie die Schwarze Wüste erreicht hatten. Die Priester Elions, die sie begleitenen, fingen alle an, zum Himmel zu beten. In der Zwischenzeit bauten sie, dem Wind trotzend, Barracken und Lager für den Kampf gegen ihren alten Feind auf. Doch plötzlich wurde der Tag dunkel wie die Nacht und ein Regensturm toste über sie hinweg. Als Crucio in seinem Sandloch die Augen öffnete, war König Seric nicht zu sehen. Die rote Flagge, die neben ihm im Sand flatterte, verriet ihm, dass Valencias Verluste noch größer sein mussten.

Was für ein Feldzug? Das Wichtigste war erst einmal, zu überleben. Da zogen aus allen Richtungen wieder schwarze Wolken auf. Der Weg zurück war beschwerlich. Der anhaltende Sandsturm und der Boden, der ihnen unter den Füßen wegbrach, machten den Überlebenden zu schaffen, und als sie am Unterlauf des Demiflusses angekommen waren, war der Fluss zu einem Meer angewachsen, das ihnen den Weg versperrte. Sie mussten einen ganzen Monat warten, bis sich ein riesiges Flussdelta bildete, das sie überqueren konnte. Erst da kam Crucio wieder zur Besinnung. Er bereute den Feldzug. Das war das Ende des letzten Feldzuges. Die Kirche Calpheons belohnte die Soldaten großzügig. Und man tönte, man habe in Valencia einen großen Sieg davongetragen, von dem sich das Land nie wieder erholen könne. Der Grund hierfür war schlichtweg, dass sie einen Trost für ihre Leiden benötigten. Die Ebene Serendias, die bis nach Schloss Heidel reichte, schien von der Katastrophe nicht ganz so schlimm betroffen zu sein. Nur im Süden klaffte die Erde auf und es entstanden Sümpfe.
Den Krieg, den die Menschen nicht beenden konnten, beendete die Natur, und während alle ihre Wunden leckten, kehrte Frieden ein. Calpheon, das seinen König verloren hatte, ging nun an den zwanzigjährigen Guy Seric über.
#2 Im Jahr 275 des Elionischen Kalenders Der Handelsverband von Heidel machte sich auf den Weg nach Mediah. In den 7 Jahren nach den Feldzügen und der Katastrophe hatte sich das Land auf erstaunliche Art und Weise entwickelt. Da Domongatt diesen Wandel bereits auf seinem Feldzug bemerkt hatte, befahl er, den Grund dafür herauszufinden. Da erfuhr er von der Wichtigkeit der Schwarzkristalle.
Als ihm berichtet wurde, der schwarze Stein, den ein junger Naga in der Hand gehalten hatte, habe sich als Schwarzkristall herausgestellt, eilte er sofort in die Sümpfe. Das würde der Schlüssel sein, um Calpheon den Feldzug heimzuzahlen, zu dem er gezwungen worden war. Doch da hatte sein Unglück noch gar nicht angefangen.
Das Gleiche galt für Calpheon, das sich überall auf die Suche nach Schwarzkristallen gemacht hatte. Doch in Calpheon waren keine zu finden. Als er erfuhr, dass sowohl in den Steinbrüchen Keplans als auch in Serendia Schwarzkristalle gefunden worden waren, wusste der junge König Guy Seric, dass ihm keine Zeit zum Zögern blieb.
#3 Im Jahr 276 des Elionischen Kalenders

Nachdem er Keplan kampflos eingenommen hatte, stieß er zum Plateau beim Wachturm in der Nähe Heidels vor. Doch Heidels Streitkräfte waren nicht zu unterschätzen. Guy Seric ließ seine Soldaten die Stellung halten, während er sich im Schutze der Dunkelheit zusammen mit seinen Elitesoldaten auf den Weg nach Heidel machte. Domongatt verlor sein Schloss durch Calpheons Überraschungsangriff, doch noch mehr Schande bereite es ihm, gefangen genommen worden zu sein. Trotzdem weigerte er sich, sich zu ergeben. Als ein Gesandter Heidels nach Calpheon kam, um sicherzustellen, dass er noch lebte, sagte er ihm sogar, man solle sich um sein Leben nicht kümmern. Daraufhin griff Claas wiederholt Keplan an und Arno schlug sein Lager in der Ebene von Calpheon auf. Guy Seric stellte Calpheons Ass, die schwere Infanterie auf. Es war bereits viel Blut geflossen, doch in diesem Kampf mit offenen Fronten würden es noch größere Verluste geben. Selbst ein Sieg gegen die beiden kühnen Feldherren würde für Calpheon eine Katastrophe vom Ausmaß des Schwarzen Todes bedeuten.
Guy Seric änderte seinen Plan. Was er brauchte, waren die Schwarzkristalle, so dass er Domongatt anstatt eines Kapitulationsschreibens einen Vertrag anbot. Ob der Aussicht, seinem vorausgesagten Tod zu entgehen, zögerte er. Wenn er sich nur nicht ergab, würde sich ihm schon irgendwann eine Gelegenheit bieten. Calpheons Gesandte überwachten 1 Jahr lang die Einhaltung des Vertrages, wonach Domongatt schließlich nach Heidel zurückkehren durfte. Die Einwohner fanden Verständnis für sein Handeln. Das Plateau beim Wachturm wurde zum neutralen Gebiet erklärt und Claas und Arno akzeptierten den Befehl des Königs, nach Westen versetzt zu werden. Es gab zwar auch viele, die ihn als Feigling bezeichneten, doch das störte Domongatt nicht. Sorge bereitete ihm nur, dass Calpheon nun über eine Fördermühle in den Sümpfen Serendias verfügte. Es war ungefähr zu dieser Zeit, dass Crucio krank wurde.
#4 Im Jahr 281 des Elionischen Kalenders

Guy Serics plötzlicher Tod stürzte den westlichen Kontinent ins Chaos. Er war doch ein junger, starker Mann von gerade einmal 30 Jahren gewesen. Trotz der Bekanntmachung, er sei an einer rätselhaften Krankheit verstorben, machte schon bald das Gerücht die Runde, er sei vergiftet worden. Umso besser, dachte Crucio sich. Die Gelegenheit bot sich ihm schneller, als erwartet. Schon bald würde Calpheon durch die inneren Machtkämpfe wehrlos werden. Crucio rief Claas aus dem westlichen Wachlager her und verkündete, er würde den Vertrag für nichtig erklären. Claas warnte ihn, dass eine zu frühe Reaktion die Einwohner Calpheons womöglich dazu veranlassen könnte, sich zu vereinen, und schlug vor, noch etwas abzuwarten. In die Unterhaltung zwischen den Beiden mischte sich Kammerherr Jordine ein. Claas hatte ihn empfohlen, als Crucio nach dem Krieg geschwächt war. Er verfügte über große Überlegungskraft und verrichtete seine Arbeit stets gut, wodurch er eine große Hilfe bei inneren Angelegenheiten war. Jordine behauptete, dass Guy Serics Tod nicht das Ergebnis eines Machtkampfes innerhalb des Königshofs, sondern das Werk der Kirche und der Händler gewesen sei, und dass es niemals dazu kommen würde, dass diese Kräfte sich vereinen würden. Crucio schloss sich Jordines Meinung an, doch fürs Erste befolgte er Claas' Ratschlag, die Situation erst noch etwas zu beobachten. Doch die Unruhen in Calpheon entwickelten sich in eine überraschende Richtung, endeten sehr schnell und nach der Gründung des Parlaments war Calpheon stärker als zuvor. Jordine wurde mit 25 Jahren zum Großhofmeister. Er hatte seine ganze Familie an die Soldaten Calpheons verloren, als mordend und plündernd durch Dörfe und Städte zogen und war der Armee nur beigetreten, um Rache zu üben. Dieser Mann war nun Großhofmeister. Im Grunde bekleidete Jordine ja die Position eines Premierminsters, doch nachdem Calpheon seine Fördermühle in Serendia errichtet hatte, erklärte Crucio, er verdiene es nicht, König genannt zu werden und degradierte sich selbst zum Fürsten, wodurch es Änderungen bei den Amtsbezeichnungen gab. Das ist auch der Grund dafür, dass General Claas nur Hauptmann genannt wird. Jordine sagte Crucio, Calpheon würde innerhalb von 5 Jahren seine Macht verlieren. Die Händler das Geschehen in Calpheon regeln zu lassen, sei, wie wenn man einer Katze einen Fisch anvertraute, und die Kirche würde die Staatskasse aufbrauchen, um ihren Einfluss zu vergrößern. Er sagte, Heidel müsse in der Zwischenzeit stärker werden und überredete Crucio, mehr Steuern einzutreiben und den Militäretat zu erhöhen. Crucio wiederum lag eigentlich nur der Wiederaufbau seines vernachlässigten Schlosses am Herzen.
#5 Im Jahr 283 des Elionischen Kalenders Die Bauern wagten einen Aufstand. Die Ernte dieses Jahr war schlecht gewesen, doch die Steuern wurden nicht gesenkt. Die wenigen Feldfrüchte, die gediehen, wurden von den Barbaren geplündert. Da er Calpheons Wandel beobachtet hatte, schickten die Bauern Al Rhundi ins Schloss. Doch der Fürst ließ ihn einsperren, foltern und ließ ihn erst nach einigen Tagen in der Neutralen Zone frei. Das erfüllte die Bauern mit Zorn. Doch was sollten sie mit den Soldaten tun, die sich auf den Krieg vorbereiteten? Sie hatten zwar einen Aufstand angezettelt, doch als sich die Soldaten zeigten, liefen alle sofort auseinander. Die Ruppigeren unter ihnen konnten nun wegen des Haftbefehls nicht mehr in den Alltag zurückkehren. Das traf auch auf Al Rhundi zu. Ohne es je gewollt zu haben, war er plötzich Rädelsführer der Aufständischen geworden und musste sich in einer Burgruine verstecken. Später gesellten sich viele zu ihm, die es schwer im Leben hatten, was Jordine einen Vorwand bot, die Steuern noch mehr zu erhöhen. Ein Bauernaufstand? In dem Jahr, als die Bauern ihre Probleme vorbrachten, gab es noch mehr Vorfälle. Wie als Vorzeichen einer Dürre fiel vom dunklen Nachthimmel ein Licht auf die Erde herab. Daraufhin verwandelten sich einige der Barbaren und es wimmelte nur so vor wilden Monstern. Einige sagten, sie hätten sogar gesehen, dass Steine zum Leben erwachen. Die Leute nannten diese Geschehnisse den Vorfall des Turms des Willens.
Denn auch als die Vorzeitlichen den Turm des Willens errichtet hatten, sollen sich ähnliche Ereignisse zugetragen haben.
#6 Im Jahr 285 des Elionischen Kalenders Gerüchte sagen, es sind viele Fremde nach Velia gekommen.

Geschichte Mediahs

Geschichte Mediahs
Mediahs Untergang, Herrschaft der Barbaren Der Krieg ziwschen Calpheon und Valencia, der zahlreiche Opfer forderte. Dazwischen Mediah mit seinem König Bareeds II, der als unfähigster und unbeholfenster König Mediahs in die Geschichte einging. #1 Im Jahr 235 des Elionischen Kalenders

Als die Verhandlungen mit Calpheon begangen, erklärte Bareeds II. sofort, dass er nicht die Absicht habe, einen Krieg zu führen. Er gab Calpheon den Weg nach Valencia frei und schüttelte nur den Kopf, wie um zu sagen, ihm bleibe keine andere Wahl. Anstelle des passiven Königs war Nerudo Shen, Alchemist und Leiter der Handelsallianz von Mediah, der die Zeichen der Zeit erkannte. Er sammelte ein paar begabte Schmiede und begann den Handel mit Calpheon. Im Gegenzug dafür, dass die Händlergilde Mediahs Waren an Calpheon lieferte, sollte Calpheon sie mit den zur Produktion nötigen Schwarzkristallen versorgen. Da man in Calpheon den wahren Wert der Schwarzkristalle nicht kannte, stimme man dem Handel freudig zu. Die Händlergilde Shen nutzte außerdem die Magmahöhlen Mediahs als eine Art natürlichen Schmelzofen. In den flachen, kleinen Kratern der Höhlen wurden Eisen und Schwarzkristalle eingeschmolzen, um schneller als Calpheon Waffen herzustellen. Wenn man diese WAren nach Calpheon lieferte, kam stets die entsprechende Menge Schwarzkristalle zurück. Calpheon war so in seine Feldzüge vertieft, dass es garnicht die Sandkörner bemerkte, die ihnen durch die Finger liefen. Von der Tatsache, dass eine diplomatische Gesandschaft aus Valencia Mediah heimlich besuchte, wussten nur einige wenige Mitglieder der Handelsgilde Mediahs. Die Handelsgilde Mediah gab einen Teil der Bezahlung, die sie von Calpheon erhielten, an Valencia ab, wofür Valancie der Gilde im Gegenzug wiederum Handelsrechte und Schutz versprach. Als Calpheon sein eigenen Verarbeitungstechniken entwickelte, wollte man die Schwarzkristalle, die man an Mediah geliefert hatte, zurückkaufen, doch der Handel kam nie zustande. Dass das religionsfrei Altinova plötzlich anfing, Valencias Gott Aalh zu verehren, war in Wirklichkeit auch nur Ausdruck der diplomatischen Beziehungen zu Valencia.
#2 Im Jahr 266 des Elionischen Kalenders Auch das mächtige Mediah war den Gewalten der Natur ausgeliefert. Die Stürme und die Dürre vertrieben die Barbaren aus ihren Dörfern jenseits der Hochebene und der Wüste, und ein Teil von ihnen ließ sich im weniger schlimm betroffenen Mediah nieder. Schon bald wurden die Lavahöhlen und die Eisenbergwerke aufgrund der Attacken durch die Barbaren und häufigen Unfälle geschlossen.
#3 Im Jahr 273 des Elionischen Kalenders Die Handelsgilde Mediah benutzte den Reichtum, den sie durch den Handel mit Calpheon und Valencia verdient hatte, für den Bau einer Hauptstadt. Hatte Mediah zuvor noch kein wahres Zentrum, war nun Altinova geboren. Als die Mauer um die Stadt fertiggestellt war, kamen von überall her die erstaunten Händler und Einwohner. Selbst die Bewegungen der Barbaren, die Mediah so viele Kopfschmerzen bereitet hatten, ließen nun nach. Überall außerhalb Altinovas herrschte Stille.
Wer hätte geahnt, dass die heimlichen Bewegungen am Rande Mediahs... das Land schon bald wieder in eine gesetzlose Zone verwandeln würden.
#4 Im Jahr 268 des Elionischen Kalenders

Die schreckliche Katastrophe fand ihren Anfang in Tarif. Dieses kleine Dorf am Fluss Junaid im Westen Mediahs war ein unabhängiger Ort, in dem ein paar Schwarzmagierinnen hausten, die sich nicht für die Belange der Außenwelt interessierten. Das Dorf war vor rund 300 Jahren von der Schwarzmagierin Cartian und ihren Anhängern gegründet worden, die hier in Tarif einen neuen Anfang wagen wollten. Die Regeln des Dorfes basieren auf dem Buch von Cartian, das er der Nachwelt vor seinem Tod hinterlassen hat. Dieses Zauberbuch enthält nicht nur die Regeln, die eine Schwarzmagierin einhalten soll, sondern auch die Kräfte Cartians selbst. Doch schon bald stellte das Buch eine Kraft dar, die niemand zu kontrollieren vermochte. Das liegt daran, dass Schwarzmagierinnen, die ihre Heimat verlassen, langsam ihre Kräfte verlieren.
Diejenigen, die sich das Buch angeignet hatten, konnten schließlich ihre eigenen Grenzen nicht mehr überwinden und erlitten physische und psychische Schäden. Deshalb wurde das Buch Cartians umgeschrieben und versiegelt. Und jedes nachfolgende Dorfoberhaupt sollte das Buch mit einem neuen Schild belegen. Dies tat man, damit das Buch Cartians, das weder zerrissen, noch verbrannt werden konnte, nicht den Untergang der Schwarzmagierinnen herbeiführen würde.
#5 Im Jahr 273 des Elionischen Kalenders Illezra, die von Ahon Kirus als nächstes Dorfoberhaupt ins Auge gefasst wurde, verstieß gegen die Regeln und begehrte das Buch von Cartian. Das war verbotenes Terrain. Als Illezra die Kräfte des Buches an sich riss, zog sie sich zwar schlimme Verletzungen zu, doch es gelang ihr gerade noch so, aus Tarif zu fiehen. Nach ihrer Flucht stiftete sie die Anhänger des gefallenen Gottes Elric dazu an, die Barbaren zu bezwingen und am nördlichen Rand Mediahs einen Turm zu errichten. Als dieser Turm fertiggestellt war, gab es einen großen Knall und schwarzer Rauch bedeckte die ganze Gegend.
#6 Im Jahr 277 des Elionischen Kalenders

Burg Mediah stand wegen Illezra in Flammen. Vier Tage lang dauerte die pechschwarze Nacht an. Weder Sonne noch Mond waren zu sehen, und inmitten der Dunkelheit, mit nichts als ihren Fackeln, zitterten alle Leute vor Furcht. Auch Altinova war keine Ausnahme. Einige der Einwohner wurden aggressiv, andere wiederum schrien laut auf und stürmten aus der Stadt hinaus. Das einzige Licht, das ihre Augen erreichte, war die brennende Burg Mediah. Dass das schwache Königshaus unterging, war nicht weiter verwunderlich. Zwar gab es einige, die den Tod von Bareeds II. betrauerten, doch niemand freute sich darüber, dass der jüngste Prinz Mediahs die Katastrophe überlebt hatte. Illezra verschwand ohne jede Spur, und man erzählte sich nur noch Gerüchte über sie. #7 Im Jahr 280 des Elionischen Kalenders Es ging das Gerücht umher, dass Illezra sich wieder gezeigt habe. Es waren die Barbaren aus der Nähe der Eisenmine, die Illezras Namen nach Altinova getragen hatten. Diese Barbaren, die in schwarze Mäntel gehüllt waren und anders als die Anderen die Sprache der Menschen beherrschten, bestanden darauf, dass sie Altinova übernehmen würden. Zusammen mit den Barbaren kamen auch die wilden Sezec-Jäger aus den Wäldern im Nordwesten Mediahs nach Altinova.
#8 Im Jahr 281 des Elionischen Kalenders Es dauerte nicht lang, bis im wohlgeordneten Altinova das Chaos ausbrach. Die Handelsgilde von Mediah erklärte, dass man die Barbaren weder willkommen heißen, noch verscheuchen könne. Dies bedeute, dass man wohl oder übel erst einmal mit diesen schroffen Zeitgenossen koexistieren musste.

Geschichte Valencias

Geschichte Valencias
Valencia, Königsfamilie Nesser
Als der Erweckte einen jungen Mann in die Vorzeitliche Steinkammer führte, als die verschlossene Tür sich öffnete und alle sich niederknieten, als der junge Mann in der Kammer voller Schätze als allerstes die goldene Krone in die Hand nahm, da war der erste König Valencias geboren. Seitdem haben Valencia zahlreiche Katastrophen ereilt und auch die Herrschaft des 4. Königs Imur Nesser ist mittlerweile seit 50 Jahren vorbei. Die Einwohner Valencias haben jede Erinnerung an diese Zeiten vergessen. Sowohl den Schwarzen Tod, der sich über die Wüste legte, als auch das blutige Aakmann-Massaker ... #1 Im Jahr 233 des Elionischen Kalenders Man hatte den Konflikt zwischen dem Stamm der Aakman und dem Königshaus Nesser vorausgesagt. Die Mitglieder dieses Stammes, der bereits vor der Gründung Valencias existierte, bezeichneten sich selbst als „Beschützer der Vorzeitlichen Zivilisation“ und lehnten die Zugehörigkeit zu jeder anderen Gruppe vehement ab. Es kam zwischen ihnen und dem Königshaus immer wieder zu Reibereien wegen der Steinkammern und der Vorzeitlichen Artefakte in der Wüste Valencias, und der 4. König Imur Nesser sah es als seine einzige Aufgabe an, den Stamm der Aakman unter sich zu einen.
#2 Im Jahr 234 des Elionischen Kalenders

König Imur hing nicht umsonst der Ruf an, ungeduldig zu sein. Als all seine Besänftigungsversuche von den Aakman abgelehnt wurden, konnte er seine Wut nicht beherrschen. Schließlich sandte er die königlichen Truppen aus, welche ein Massaker an den Aakman zu verübten. Doch selbst als die Leichen ihrer Stammesbrüder den Boden bedeckten, ergaben die Aakman sich nicht.
Als sie dann plötzlich verschwanden, wurde der westliche Kontinent von einer Katastrophe heimgesucht. An den Schwarzen Tod, der von den Valencianischen Handelskarawanen ausging, verlor König Imur seine geliebte Königin. Die Menschen tuschelten, dass das Gottes Zorn sei, den sich König Imur durch das Massaker an den Aakman erkauft hatte. Im Ausland bezeichnete man ihn als Teufel. Man behauptete, Valencia habe diese Katastrophe durch die Schwarzen Steine verursacht. Die Priester Elions in Calpheon hetzten die Leute auf, man müsse die Wüste mit ihren Schwarzsteinen erobern, um eine weitere Katastrophe zu verhindern.
#3 Im Jahr 236 des Elionischen Kalenders

Als die übermütigen Truppen Calpheons die Wüste durchquerten, stand dort, als hätte man sie erwartet, die voll bewaffnete Armee Valencias. Das Bollwerk der Armee Valencias, die einzig und allein für den König existierte, war gar nicht zu vergleichen mit dem Haufen an Soldaten, den die Allianz mobilisiert hatte. Zwar hatte der Krieg durch die Sturheits Guy Serics 30 Jahre angedauert, doch seine Ende soll sinnlos gewesen sein. So etwas wie den riesigen Sandsturm, der die Armeen Calpheons und Valencias verschlang, hatte man auch in Valencia zuvor noch nie gesehen. Calpheon hat zahlreiche Truppen verloren und setzte nie wieder einen Fuß in die Wüste. So endete der Krieg schließlich durch eine Fügung der Natur. Um die Blutspuren und die Gräuel des Krieges wurde es still, so als hätte die Wüste sie begraben. Um die Krieger zu ehren, die während des Kampfes fielen, ließ König Imur die Wüste in „Rote Wüste“ umbenennen und dankte dem Gott Aalh für den Sieg. Die Worte, die der König hinterließ, wurden bald zum Gesetz für ganz Valencia: „Die Wüste ist das Territorium Aalhs. Die Oasen sind seine Reinheit und die Schwarzsteine sind sein Reichtum.“ Durch den Schwarzen Tod, den langen Krieg und die vernachlässigte Innenpolitk kam es immer wieder zu kleineren Aufständen. Als es gesundheitlich schlecht um den erschöpften König stand, übernahm der 5. König, Torme Nesser den goldenen Schlüssel als Zeichen seiner Herrschaft über Valencia. Torme Nesser war in der Geschichte Valencias der älteste Thronnachfolger und verfügte selbst bereits über drei Söhne und eine Tochter.
#4 Im Jahr 270 des Elionischen Kalenders König Torme Nesser war ein äußerst gebildeter König. Unter seiner Herrschaft entwickelten sich in Valencia Astrologie, Astronomie und Theologie bedeutend weiter, und mit den in der Wüste reichlich vorhandenen Schwarzkristallen wurde große Reichtum angehäuft. So wurde aus Valencia ein großes und mächtiges, lebenswertes Land, auf das niemand mehr hinabschauen konnte. Die Bevölkerung ließ die Geschichte hinter sich und strebte nach einem glücklichen Leben im Sinne des Gottes Aalh.
#5 Im Jahr 282 des Elionischen Kalenders

Als Torme an einer Krankheit starb, bestieg sein Sohn Sahazad Nesser als 6. König den Thron. Wie in Tormes Testament festgeschrieben, überließ er Prinz Barhan, der einer Ehe mit einer ausländischen Frau enstprang, das Kommando über die Armee, dem dritten Sohn Manmehan die Kontrolle über die Gerichte und seiner jungen Prinzessin Saya die Verwaltung des Tempels des Aalh. #6 Im Jahr 282 des Elionischen Kalenders Doch der Frieden sollte nicht lange anhalten. Der zweite Prinz Barhan erfuhr nämlich von seiner Mutter, dass König Sahazad nicht über den goldenen Schlüssel verfügte. Der goldene Schlüssel, der über tausend Jahre weitergereicht wurde, war ein Medium, das den Weg zum Geburtstort des ersten Königs Valencias wies. Dieser Schlüssel kann und muss nur vom König Valencias getragen werden. Mit anderen Worten kann es sein, dass ein König ohne diesen Schlüssel nicht anerkannt wird. Womöglich waren auch das plötzliche Wiederauftauchen der Aakman und die verdächtigen Bewegungen der Urriesen in der Wüste alle durch diese Tatsache verursacht worden. Der Schlüssel, um den sich die Gründungsgeschichte Valencias rankte, sollte nun Risse im Königshaus verursachen.

Geschichte Kamasilvias

Geschichte Kamasilvias
Kamasilvia In uralten Zeiten, bevor man die Geschichte aufzeichnete, stand der heilige Baum fest am höchsten Ort des Waldes. Die Göttin Silvia stieg gemeinsam mit den Geistern der Natur herab und nannte den Baum Kamasilve. Die Energie der Sonne und des Mondes erschuf die Ganelle und Vedir, die den Segen der Göttin erhielten.
#1 Im Jahr 274 des Elionischen Kalenders Guy Seric, der König Calpheons, bezeichnete Kamasilvia voller Bewunderung als „natürliche Festung, die von den Erdgewalten beschützt wird“. Die riesigen Bäumen waren mehrmals so groß wie er und der Wald war gleichzeit still und steckte doch voller Leben. Es war nicht nur das. Auch die Palastwache, der Stolz Kamasilvias, war äußerst eindrucksvoll. Er sah seine Gelegenheit, die mangelhaften Bogenfertigkeiten der Truppen Calpheons zu ergänzen. Nachdem er mehrere Gesandte nach Kamasilvia schickte, einigte man sich schließlich auf eine Militärallianz. Die Truppen Kamasilvias wurden in der Saunilfestung und der Anti-Troll-Befestigungsanlage im Süden Calpheons stationiert und einige Priester, allen voran die Heilige Nelydormin zum Langblatt-Außenposten entsandt. Es mag zwar so scheinen, als hätte nur Calpheon von diesem Bündnis prophitiert, doch auch wenn man es gemäß den Anweisungen der Kama-Grána zu vertuschen suchte, um das Bild eines Paradieses aufrechtzuerhalten, litt auch Kamsilvia unter einem Krieg, da die verschiedenen Nachkommen der Silvia untereinander kämpften und Blut vergossen.
#2 Im Jahr 276 des Elionischen Kalenders

Königin Brolina Onett, die den Thron in sehr jungem Alter bestiegen hatte, nutzte all ihre Kraft, um Kamasilvia unter ihre Gewalt zu bringen. Sie trug von Geburt an die Macht der Ganelle in sich und zeigte eine große Begabung für die Bindung mit der Natur. Aufgrund ihrer herausragenden Weisheit war es fast schon selbstverständlich, dass sie Königin werden würde. Doch der Krieg war eine andere Sache. Die Ahib, eine der Vedir-Fraktionen, die Kamasilvia bedrohten, waren besonders wild und es schien, als würden sie vor Wut bald explodieren. Die Ganelle und die Vedir waren nicht immer zerstritten gewesen. Zur Urzeit waren die Zwillingstöchter der Silvia, Ganelle, die die Macht der Sonne erhielten, und die Vedir, die die Macht des Mondes erhielten, gute Freunde. Doch im Jahre Elions 235 überkam Kamasilvia eine Katastrophe, die ihre Freundschaft unter die Probe stellen sollte. Das war die erste Probe für die Nachkommen, die stets nur Fülle und Wohlstand genossen hatten. Überall in den Bergen, den Wäldern und den Wiesen nisteten sich Dunkle Geister ein, und mit der Zeit wurden ihnen immer mehr Opfer abverlangt. Die Nachkommen der Silvia verließen sich für ihr Überleben einzig und allein auf den Heiligen Baum der Kamasilve, in dem die Göttin ihre Macht hinterlassen hatte. Angesichts der Schreie der Natur beteten die Nachkommen darum, die Katastrophe enden zu lassen, doch die Göttin antwortete nicht.

Als sie dann noch von der Prophezeiung erfuhren, die Hauptstadt würde bald unter Asche begraben werden, fassten die Vedir einen Beschluss. Sie suchte eine Kraft, mit der sie die Dunklen Geister überwinden konnten. Sie versuchten es oft, doch in Kamasilvia fanden sie einfach keine Kraft, die die der Kamsilve übertraf. Da kamen die Vedir zu dem Schluss, die Kamasilve zu verbrennen, um ihre Kräfte freizusetzen. Sie wandelten ihre Idee in die Praxis um. Als die Kamasilve verbrannte, war die Zerstörungskraft der freigesetzten Lebensenergie unglaublich. Doch die Kamasilve blieb davon nicht unversehrt. Als die Kamasilve, die Mutter der Natur, aller Wälder und allen Lebens erlosch, war der Verlust für ihre Nachkommen unbeschreiblich groß. Doch glücklicherweise wurde die traurige Stille durch das Lied des Waldes unterbrochen. Es war ein tröstendes Lied, das davon kündete, dass die Kamasilve wieder aufwachen würde, und das noch für lange Zeit durch den Wald erschallte.

Die Dunklen Geister waren zwar verschwunden, die Nachkommen überkam aber die Angst, dass sie nun die Kräfte der Göttin nicht mehr nutzen konnten. Es gab keine Garantie dafür, dass sie keine weitere Krise ereilen würde. Womöglich würde sie sogar eine noch größere Katastrophe erwarten. Deshalb luden die Nachfolgen Kamasilvias die Äste der Kamsilve mit Geisterkräften auf, um daraus noch bessere Waffen zu fertigen und lernten, damit umzugehen. Die Waldläuferinnen, die mit Bogen und Schwert kämpften, wurden zur Acherwache zusammengefasst. Die Acher übernahmen die Hauptstadt, schlossen alle Tore nach Kamasilvia und nahmen keine Außenseiter mehr auf. Seitdem sind dVedir und Ganelle immer weiter auseinandergegangen. Sowohl in ihrem Umgang mit den Kräften als auch in ihrer Denkweise unterschieden sie sich voneinander. Schließlich wandten sich die Ahib gegen die Acherwachen. Die Ahib waren eine Fraktion, die sich ausschließlich aus dem Stamm der Vedir zusammensetzte und stets nach übernatürlichen Kräfte dürstete. Haben sie vielleicht nicht die Kraft vergessen, die sie durch das Verbrennen der Kamasilve erhalten hatten? Man sagt, dass das Erlöschen der Kamasilve die Geburt der Ahib war. Den Ahib war die Geschichte ihes Waldes und der Geister gleichgültig, und sie waren selbstgerecht und eingebildet. Deswegen wurden sie in Kamasilvia als Ketzer bezeichnet und man versuchte sogar, ihre Existenz zu leugnen. Einige der Mitglieder der Vedir haben ihre Neutralität zwischen den radikalen Ahib und den konservativen Acher erklärt. Das waren die Dunkelklingen, die sich genau wie die Waldläuferinnen auf die Zeremonien der Kamasilve als Teil der Vorzeitlichen Geschichte beriefen und den Schwur ablegten, Kamasilvia zu beschützen. Das Land war in Acher, Waldläuferinnen, Dunkelklingen und Ahib aufgeteilt und es schien nicht so, als würde sich zwischen ihnen ein gemeinsamer Nenner finden lassen.

Außerdem nahm die Arroganz der Ahib mit jedem Tag zu. Es ging das Gerücht um, sie würden im Wildbaumwald und auf dem Kabuaberg verdächtige Dinge tun. Daraufhin hat die Acherwache den Vedir den Zutritt zum Wald verboten und überall Wachposten aufgestellt. Die Ahib und auch die Dunkelklingen reagierten äußerst erzürnt darauf. Das Problem war, dass sie die Vedir klar beim Namen genannt hatten. Doch die Acher ließen nicht ab. Sie erklärten, sie würden für die Ganelle sprechen und bedrängten die Vedir noch mehr. Die Acher fürchteten sich vor keinem Krieg. Sie wussten genau, dass die Vedir nur über halb so viele Anhänger verfügten, wie die Ganelle. Nach diesem Vorfall entschieden sich die Dunkelklingen, Kamasilvia zu verlassen. Eines Morgens verschwanden sie einfach aus den Geschichte des Landes. Als die Dunkelklingen fort waren, waren die Acher noch entschlossener, gegen die Ahib vorzugehen. Diese erlitten durch die Angriffe der Acher einer Niederlage und mussten in den Südosten fliehen. Das war das Gebiet der wilden Salun-Bären. Den Weg, den die Ahib eingeschlagen hatten, konnten die Acher nicht passieren.

Mit den wilden Salun-Bären war keine Kommunikation möglich. Bedrohliche, riesige Schatten; dunkelblaue Augen, die im Dunkel leuchteten. Es war für die Ahib keine leichte Sache, die Salun-Bären auf ihre Seite zu bringen. An der Grenze zm Ödland, das mit Dornengestrüpp überwuchert war, mussten die Acher Kehrt machen. Nach der Rückkehr nach Kamasilve konzentrierten sich die Acher darauf, die durch den Konflikt entstellte Natur zu pflegen. Sie mussten auch einen Weg finden, die Macht der Kamasilve wiederzuerwecken. Außerdem gab es in Kamasilvia immer noch Vedir, die von sich selbst behaupteten, die Kraft der Ganelle in sich zu tragen. Doch solche Leute wollten die Acher nicht auch noch vertreiben.
#3 Im Jahr 283 des Elionischen Kalenders

Eine der positiven Veränderungen, die Kamasilvia erfahren hat, war die Erholung der Natur. Es wurden Priesterinnen herangezogen, um die Kamasilve aus ihrem Schlaf zu wecken und Priesterinnen, die durch eine spezielle Ausbildung zu Heiligen geworden sind, wurden in die Außenwelt entsandt. Überall suchten sie nach Geistern, deren Kräfte sie nutzen konnten. Auch wenn es lange dauerte, wurde so die Energie der Kamasilve Stück für Stück wiederhergestellt. #4 Im Jahr 284 des Elionischen Kalenders Mittlerweile sind seit der Flucht der Ahib ins Ödland 8 Jahre vergangen ... Man erzählte sich, dass sie im dunklen Rodilita eine Festung errichtet und zusammen mit den Salun-Bären neue Waffen erschaffen hätten. Die einst ausgetrockenten Dornenranken waren nun von Blutdurst erfüllt und auf der kargen Ebene flackerte das Feuer der Ahib. Die im östlichen Grasland von Kamasilvia stationierten Lemoria-Wachen behielten jede einzelne Bewegung der Ahib genau im Auge und verschärften die Sicherheitsvorkehrungen. Eines Tages kam es zu Reibereien zwischen einigen Truppen der Lemoria, die den Duzaktunnel bewachten und einigen Ahib, die aus dem Ödland herübergekommen waren. Die Lemoria schickten zwar Verstärkung, doch der Ausgang war grauenhaft. Die Lemoria-Wache hatte die Hälfte ihrer Truppen verloren und die Ahib zogen sich erst zurück, als die Kamasilve-Priesterinnen den Duzaktunnel blockierten. Das waren nicht die Ahib von früher. Was haben sie nur getan, um so stark zu werden? Die Acher bekamen Angst, so als hätten sie es wieder mit den Dunklen Geistern zu tun. Je weiter die Ahib ihren Einfluß ausweiteten, umso unruhiger wurden die Acher. Bis zur vollständigen Wiederherstellung der Kamasilve würde es nicht mehr lange dauern. Doch angesichts der Kräfte, die die Ahib an den Tag legten, bestand für den Frieden keine Garantie mehr.
#5 Im Jahr 286 des Elionischen Kalenders Königin Brolina öffnete alle Wege und Tore, die nach Kamasilvia führten und schickte Boten nach Calpheon und Drieghan.

Geschichte Drieghans

Geschichte Drieghans
Das Land der Drachen, Drieghan Der Preis dafür, das Blut eines Drachen vergossen zu haben, war groß.
Der Drachenfluch wird die 'Sherekhan' nie wieder loslassen und sie werden ihr ganzes Leben umherstreifen, um den Durst des Drachen zu stillen. #1 Im Jahr 185 des Elionischen Kalenders

Durch ein ungewolltes Missgeschick haben die Mitglieder dieses Stammes das Blut eines Drachen vergossen, woraufhin ihre Körper immer größer und ihre Haut hart wie Drachenschuppen wurden. Fortan nannten sie sich selbst die „Sherekhan“. Ursprünglich siedelten sie im Osten Drieghans, wo ihr erster Anführer Akum mehrere kleine Stämme unter sich vereinte. Doch der Ruhm der Sherekhan dauerte nicht einmal ein Jahr an. Ihr Siedlungsgebiet wurde von einer schlimmen Dürre heimgesucht, die die Leute elendig verdursten ließ.
Als ein Sherekhan-Krieger nach dem anderen den Tod fand, beklagte einer ihrer Chronisten, das sei der Preis den sie dafür zahlen müssten, das Blut eines Drachen vergossen zu haben, und er sagte voraus, dass die Geschichte der Sherekhan mit diesem einen Vers bereits ihr Ende finden würde. Bevor Akum, der letzte Überlebende der Sherekhan, die den Drachen selbst getötet hatten, seinen letzten Atemzug tat, überreichte er seinen Nachkommen einen Drachenzahn und sagte: „Vergrabt dies in der Erde und lasst Euch nieder, wo ein segenreicher Regen fällt.“ Dem Willen ihres Vorvaters, der durch den Drachenfluch gestorben war, folgend, begannen seine Nachkommen ein langes Leben des Umherziehens.
#2 Im Jahr 226 des Elionischen Kalenders

Endlich fielen Regentropfen vom Himmel. Der erste Regen nach 40 Jahren schuf in den Tälern Drieghans Wasserfälle und Seen, die nicht mehr vertrockneten und läutete die Geburt von Duvencrune ein, der Erde, in der der Drachenzahn ruht. Nach dem langen Leben des Umherziehens hatten die Sherekhan nun endlich einen Flecken Erde gefunden, an dem sie beruhigt leben konnten, doch im Vergleich zu früher waren sie nun von kleiner, schwacher Statur. Die Dürre war nicht das einzige Unheil, das sie ereilt hatte. Waren die Sherekhan früher noch so groß und stark wie Riesen gewesen, wurden ihre Nachkommen immer kleiner und verloren ihre Kräfte. Doch die Freude darüber, nun endlich einen Ort zum Siedeln gefunden zu haben, tröstete sie über diese Tatsache hinweg.
#3 Im Jahr 235 des Elionischen Kalenders Zwar zwangen die Legenden, die sich um die Drachen rankten, die Nachfahren der Drieghan dazu, ein langes Leben des Umherziehens zu führen, doch da Drieghan als Land der Drachen wahrgenommen wurde, stellte es für die anderen Länder der Region eine Art Mauer da, der man sich nicht nähern durfte. Auch das Gerücht, dass dort aufgrund der anhaltenden Dürre kein Büschel Gras wachsen würde, hielt sich noch einige Jahre, nachdem endlich wieder Regen gefallen war. Auch von der Existenz der Hauptstadt Duvencrune erfuhr man im Ausland erst einige Zeit später. Am Drachenkopf, der das Land in 5 Gebiete aufteilt, wurde das Sherekhan-Mausoleum errichtet. Für die Sherekhan war dieses Bauwerk viel mehr als ein bloßes Grab oder eine Reliktstätte. Die Nachfahren der Sherekhan, denen nichts wichtiger war, als ihr Stolz, gedachten drei mal im Jahr ihrer rumreichen Tage, die zwar nur von kurzer Dauer, aber dafür umso strahlender gewesen waren.
#4 Im Jahr 276 des Elionischen Kalenders

In einer ruhigen Nacht ging plötzlich ein kleiner Wachposten an der Grenze zu Drieghan in Flammen auf. Die Stille wurde durch die Ahib gestört, die die Grenze zu Drieghan überquerten, um ins Territorium der Salun-Bären zu gelangen. Der Zusammenstoß zwischen den Ahib und der Drieghan-Bürgerwehr wurde zwar durch die Truppen Kamasilvias, die die Ahib verfolgten, beendet, doch auch wenn es sich nur um keine große Bedrohung handelte, fühlten sich die Einwohner Drieghans, die sich nur auf eine kleine Bürgerwehr verlassen konnten, machtlos. Durgeff, das Oberhaupt der Bürgerwehr, forderte daraufhin, dass Drieghan eine Armee bräuchte, um seinen Stoly zu bewahren, doch der Ältestenrat schenkte seinem Vorschlag keine große Beachtung und beschloss lediglich, die Bürgerwehr zur offiziellen Wache von Duvencrune zu befördern. #5 Im Jahr 286 des Elionischen Kalenders Auf einer nächtlichen Jagdtour machte ein Jäger eine merkwürdige Entdeckung. Ein Drachenflügel auf dem Hügel... Das war eindeutig ein Drache. „Ein Drache!“ Der Schrei des Jägers schallte vom Nachtkrähenhügel bis nach Duvencrune. Die Leuchtfeuer wurden entzündet und das Dorfoberhaupt Durgeff versuchte, seine zitternden Hände still zu halten. Die Sherekhan waren zwar als die Nachkommen der Drachentöter bekannt, doch das war das erste Mal, dass sie einen Drachen wirklich zu Gesicht bekamen. Sie waren voller Furcht, da sie genau wussten, dass sie sich ihm mit ihrer kleinen Armee niemals entgegenstellen konnten. Nach mehreren Sitzungen beschloss Durgeff trotz großen Widerstands, dass sie begabte Söldner bräuchten. Egal, ob Jäger, Soldaten oder Veteranen. „Wir heißen jeden willkommen, der zu kämpfen imstande ist.“ In alle Länder ließ er Flugblätter mit dieser Aufschrift schicken und eröffnete so ein neues Kapitel in der Geschichte Drieghans.
III. Der Beginn eines Abenteuers, wie Ihr es schon immer wolltet

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OFFENE WELT

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wie z.B. Handel, Angeln, Tierzähmung, Alchemie,
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WISSEN

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Wissen kann auf verschiedene Art und Weise gesammelt werden, so zum Beispiel durch Kämpfe, Erkundung und Gespräche mit NPCs.

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