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Hallo! Vielen Dank, dass Ihr Euch die Zeit für das Interview mit mir genommen habt. Könntet Ihr Euch bitte einmal für unsere Leser, die noch nicht mit Euch vertraut sind, vorstellen?
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Mein Name ist Zeroden und ich bin Gründer und Gildenmeister der Kinsworn Hunter. Außerdem bin ich ein Content Creator und Pearl Abyss-Partner. Ihr könnt mich auf Twitch unter „ZerodenHunter“ finden oder einfach auf YouTube oder TikTok nach „Zeroden“ suchen. Ich bin ein loyaler Krieger, der ausschließlich den erweckten Krieger spielt. Ich bin ein Amerikaner mit libanesischen Wurzeln der ersten Generation, der auch stolz im aktiven Militär dient. Ich bin mit Krisydra verheiratet, die ebenfalls Content Creator in BDO ist, und wir haben gemeinsam zwei Kinder. Ich liebe PvP und bin der festen Überzeugung, dass die Buffalosauce die größte kulinarische Entdeckung seit dem Brot ist.
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Mein Name ist Cassfere. Ich bin seit fast 5 Jahren Hunterin und die stellvertretende Leiterin der Kinsworn Hunter. Ich bin Zerodens rechte Hand und seine beste Freundin. Auch ich bin Content Creator auf Twitch unter „Cassferehunter“ und ich wurde Zweite bei der Master Class 2025 auf der Schwarzmagierin. Ich bin eine loyale Schwarzmagierin, auch wenn ich viele Klassen ausprobiert habe. Und ich liebe PvP. Ich bin stolz auf meine Herkunft (ich bin halb Schwarz und halb Filipino) und bin ein Gamergirl, das Musik liebt. Ich bin momentan mit Mazestus verlobt und unsere Hochzeit ist in wenigen Monaten!
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Mein Name ist Mazestus und ich habe die Hunter ursprünglich in einem anderen MMO getroffen. Ich war Mitglied einer Gilde, wohingegen die Hunter in der feindlichen Fraktion waren. Sie hatten eine Rivalität mit einer größeren Gilde und meine Gilde unterstützte die Hunter bei einem großangelegten Hinterhalt. Die Interaktionen mit Zeroden haben dabei einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Ich begegnete den Huntern dann erneut in einem dritten MMO, erinnerte mich an unsere spaßige Zeit zurück und beschloss, mich ihnen anzuschließen. Das war vor mittlerweile 16 Jahren. Ich bin also seit 16 Jahren Mitglied der Hunter und ich diene derzeit als Offizier, quasi der Dritte der Rangordnung. Ich führe hauptsächlich eine unterstützende Rolle aus, übernehme Verwaltungsaufgaben und veranstalte Events. Hauptsächlich spiele ich Dosa, aber auch Maegu oder den Schützen. Ich bin ebenfalls Musikliebhaber und stimme Zeroden trotz unserer vielen Meinungsverschiedenheiten bei der Buffalosauce zu.
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Also wahre MMO-Veteranen! Erzählt uns doch etwas über Eure Gilde und was die Hauptwerte Eurer Gilde sind. Wann war der Moment, als du realisiert hast, dass deine Gilde etwas Besonderes und nicht nur eine lose Gruppe, die sich nach mehreren Monaten wieder trennt, geworden ist?
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▲ Die Mitglieder der Kinsworn Hunter in ihrer unverkennbaren roten Uniform.
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Ich habe die Kinsworn Hunter damals in einem Spiel namens Mech Warrior gegründet. Es besaß auch einen Mehrspielermodus und wurde von Clans beherrscht. Ich war noch sehr jung und wusste nicht viel übers Internet oder was genau Clans oder Gilden waren, aber das Konzept und die Idee davon haben mich direkt fasziniert.
Also entschied ich mich dazu, meinen eigenen Clan zu gründen und ein einzigartiges Thema um ihn herum aufzubauen. Auch wenn wir unserem Thema treu geblieben sind und immer noch an den ursprünglichen Wurzeln der Hunter (dem Battletech-Universum) festhalten, so haben wir uns doch weiterentwickelt. Wir haben eine einzigartige Hintergrundgeschichte um unser Thema aufgebaut und folgen den Wurzeln und Traditionen bis heute.
Ich wusste, dass diese Gilde etwas Besonderes sein würde, als ich zum ersten Mal nach Übersee gezogen bin. Ich habe mein bisheriges Leben zurückgelassen und bin in ein Land gezogen, in dem Englisch nicht üblich war. Ich musste eine neue Kultur kennenlernen und mir ein neues Leben aufbauen. Es war sehr zehrend für einen Jungen!
Nachdem ich mich zum ersten Mal seit dem Umzug eingeloggt hatte, besuchte ich die Gildenwebseite und spürte sofort ein Gefühl der Ruhe. Ich war sehr traurig aufgrund des Umzugs, doch meine Gildenmitglieder waren für mich da und bauten mich durch ihre Unterstützung auf. Sie trieben mich, nein uns, vorwärts. Ich merkte schnell, dass das, was ich aufgebaut hatte, ein Zuhause, unabhängig von einem physischen Aufenthaltsort, war. Die Gilde war ein Ort, den ich von überall besuchen und mit Freunden Erfahrungen austauschen konnte.
Die Hauptwerte der Gilde sind: Loyalität, Respekt, Ehrlichkeit, Liebe und Kameradschaft.
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Hast du bei der Gründung der Gilde geglaubt, dass diese Werte auch im Kontext von Black Desert funktionieren, und fandest du es einfach, ihnen zu folgen?
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Loyalität: Das ist einfach. Wir springen nicht von Gilde zu Gilde oder spielen Söldner. Wir unterstützen einander in allen Aspekten.
Vertrauen: Wir lassen keine Gildenkonversationen nach außen dringen, und dazu zählen auch Dinge über uns als Menschen und unsere Leben außerhalb des Spiels.
Kameradschaft: Wir halten einander den Rücken frei, sei es im PvP oder sonstwo. Wir führen Aktivitäten gemeinsam aus und interagieren in mehr als nur In-Game-Events oder BDO. Wir spielen andere Spiele gemeinsam oder veranstalten IRL-Events.
Respekt: Wir alle respektieren einander, selbst während Auseinandersetzungen. Es geht darum, die Absichten und Perspektiven der anderen zu verstehen und Ideen intern zu diskutieren.
Liebe: Wir sind wie eine große Familie hier! Ich weiß, dass viele Leute das sagen, aber wenn man einmal die Liebe und Unterstützung der Mitglieder dieser Gilde erlebt hat, ist es schwer, das anders in Worte zu fassen. Das würde Stunden dauern.
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Interessant. Ich komme gleich mit einer anderen Frage nochmal darauf zurück!
Also ... führe uns doch mal durch einen normalen Tag in der Führungsriege der Kinsworn Hunter.
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Als Zweiter der Rangordnung ist es normalerweise relativ entspannt. Ein Mitglied hat vielleicht Fragen über die Mechaniken eines Bosses im Spiel oder ich gebe Huntern, die noch an ihrer Ausrüstung arbeiten, Tipps zur Ausrüstung. Auf sozialer Ebene bin ich ständig am Chatten, entweder im Spiel oder im Discord, wo ich auf Privatnachrichten antworte und verschiedene Probleme löse. Unsere Mitglieder verlassen sich auf uns und ich gebe mein Bestes, um für sie da zu sein. Sollte es etwas sein, das meinen Aufgabenbereich übersteigt, dann leite ich dieses Problem an Zeroden weiter. Aber es gibt Tage, an denen es nicht so entspannt ist. Dann kommt mein voller Aufgabenbereich ins Spiel. Ich muss ein offenes Ohr für die Probleme der Mitglieder haben, im Streitfall als Mediator auftreten, jemanden bei Regelbruch zurechtweisen oder Fehlinformationen richtigstellen und neue Rekruten interviewen.
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Ich übernehme in der Regel die größten Probleme. Gildenstrukturen, Ausfälle, Real-Life oder persönliche Notfälle. Generell bin ich für die Ausrichtung der Gilde verantwortlich. Mazestus leistet wunderbare Arbeit und hilft unseren Leuten bei ihren alltäglichen Problemen, wohingegen Cassfere sich um alles Mögliche kümmert. Wir kümmern uns um unsere Leute, wie es wahre Anführer tun sollten. Wir behandeln sie wie Menschen und nicht wie Spieler eines Videospiels. Aber dennoch gilt: Wer die Regeln bricht, wird dafür zurechtgewiesen. Falls sie sich weigern, müssen wir sie leider rauswerfen. Aber das kommt sehr selten vor.
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Viele Gilden zerbrechen, falls Offiziere einen Burn-out erleiden oder sich der GM verabschiedet. Aus der Sicht eurer Gildenleitung: Was hält euch so lange zusammen, trotz der Herausforderungen, die die Leitung einer Gilde mit sich bringt?
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Sollte sich Zeroden verabschieden (und zum Beispiel auf Reisen gehen), dann übernehmen Mazestus und ich die Verwaltung, bis er wieder da ist. Sollten wir alle drei nicht verfügbar sein, so fällt die Verantwortung an unsere Xelors (quasi Unteroffiziere). Wir hatten schon Offiziere, die einen Burn-out erlitten haben und sich verabschiedeten. Es ist schade, aber wir unterstützen einander. Sollte dies passieren, dann übernimmt Zeroden deren Rolle, bis ihre Position mit einer anderen qualifizierten Person besetzt wurde. Oder wir übernehmen Teile der Verantwortungen, um die Last auf die Gildenleitung besser zu verteilen.
Die Position bleibt frei, bis eine geeignete Person vollständig ausgebildet wurde. Dies soll sicherstellen, dass es keine Störungen beim Gildenalltag gibt und um den Erwartungen unserer Mitglieder gerecht zu werden. Wir befördern nicht einfach schnell jemanden, nur um eine Lücke zu schließen. Die Gilde besteht seit 28 Jahren. Es gab vielleicht ein- oder zweimal Situationen, in denen sich alle Offiziere verabschiedeten. Wenn das passiert, dann übernimmt Zeroden die Verantwortung für alles.
Es gab über die Jahre viele Führungsriegen und viele von ihnen sind immer noch Teil der Gilde. Wir arbeiten zusammen. Denn nur das macht uns zu einem Team.
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Um bei euren Werten zu bleiben: Wie sieht für euch der perfekte Rekrut aus? Hattet ihr Schwierigkeiten dabei, Spieler zu finden, die die gleichen Werte wie ihr verkörpern?
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Für mich ist der ideale Rekrut jemand, der nicht nur Interesse an der Gilde in BDO zeigt, sondern auch Interesse an den Huntern selbst hat. Wir möchten Leute, die Teil der Community sein wollen, und nicht nur Spieler eines Videospiels. Wenn wir jemanden aufnehmen, dann rekrutieren wir nicht nur den Charakter in einem Videospiel, sondern wir rekrutieren den Menschen hinter dem Charakter und laden ihn herzlich in unsere Familie ein. Daher sind Ausrüstungswert und Skill eher nebensächlich; beides kann man über Zeit erlangen oder erlernen. Viel wichtiger ist der Charakter. Jemand, der loyal, vertrauenswürdig und entspannt ist. Diese Präsenz alleine macht bereits einiges aus.
Wenn es darum geht, Leute zu finden, die unsere Werte verkörpern, stellen wir unsere Erwartungen von vornherein klar. Unsere Riot-Phase hilft sehr dabei, diejenigen zu filtern, die vielleicht nicht gut passen. Dabei fließt auch kein böses Blut. Aber wir haben viele gefunden, die gut passen, und jeder von ihnen ist ein wertvolles Mitglied der Familie.
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Kommen wir zur Frage, wie schwierig es ist, diese Leute zu finden ... Denn wir funktionieren sehr anders als alle anderen Gilden, die ich in Black Desert Online kenne.
Unsere Rekrutierung ist nicht öffentlich. Das müssen wir auch nicht. Wenn wir überlegen, wer wir sind, und wofür wir stehen, dann kommen die Gleichgesinnten zu uns. Wir lassen sie die Trialperiode durchlaufen, und falls sie es schaffen, dann hat sich die ganze Mühe gelohnt. Falls sie die Trialperiode nicht bestehen, dann ist auch niemand böse. Ich würde mir die Energie lieber für etwas Positives beim nächsten Anwärter aufheben.
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Also, falls jemand euch beitreten möchte, dann ist das eher ein Prozess als eine einfache Flüsternachricht?
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Definitiv. Unser Prozess ist ziemlich ausgiebig.
Wenn sich jemand bei uns meldet, der beitreten möchte, gehen wir zuerst über die „großen drei“. Damit sind die drei wichtigsten Regeln gemeint, von denen wir denken, dass sie Rekruten abschrecken könnten. Unsere Aufgabe ist es nicht, sie zum Beitritt zu animieren. Sie besteht darin, sie davon zu überzeugen, warum sie es nicht tun sollten. Falls wir es nicht schaffen, sie zu verschrecken, besteht der erste richtige Schritt darin, sich über die Webseite zu bewerben.
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Stellt euch vor, ich wäre der nächste Hunter in BDO. Wie würde dann mein erster Monat aussehen? Wie schnell würde ich in die Gruppe integriert werden?
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Das ist die Krux: Wie schnell ein neuer Hunter (oder Riot, wie wir sie nennen) sich in die Gruppe einlebt, liegt ganz an ihnen. Unsere Riot-Phase dient dazu, diesen neuen Huntern eine Chance zur Eingewöhnung zu geben, während wir sie besser kennenlernen. Für ruhigere Typen, die aufgrund vieler Verpflichtungen weniger aktiv sein können, kann es etwas länger dauern. Für diejenigen, die sich direkt hineinstürzen und versuchen, sich zu connecten, kann es sich anfühlen, als wären sie schon wochenlanges Mitglied. Bei den Huntern gilt: Je mehr du in die Gilde steckst, desto mehr gibt dir die Gilde zurück. Für die meisten Riots dient der erste Monat eher dazu, jeden kennenzulernen, sich vielleicht einer Gruppe für den Finsteren Schrein anzuschließen und sich langsam aufzuwärmen.
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Wie geht ihr mit Leuten um, die zwar seit Ewigkeiten Mitglied sind, aber man merkt, dass sie sich distanzieren und nur noch aus Zwang einloggen?
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Als eine Gilde, die mittlerweile seit Jahrzehnten besteht, kommt dies doch relativ oft vor. Wir haben viele langjährige Hunter, die sich seit Jahren nicht mehr in BDO eingeloggt haben. Der Schlüssel besteht darin, sich zu melden und sich zu erkundigen, wie es ihnen geht. Es könnten Änderungen bei der Arbeit oder Verpflichtungen für die Familie sein, oder vielleicht sind sie einfach nur müde vom Spiel. Wir geben unser Bestes, um das Interesse wieder aufleben zu lassen und sicherzustellen, dass sie wissen, dass die Tür für ihre Rückkehr immer offensteht. Wir haben gelernt, dass es nicht nur frustrierend ist, Leuten hinterherzulaufen, sondern, dass es eher eine Zeitverschwendung ist. Außerdem belastet es auch die Offiziere, den Leuten hinterherzulaufen. Der effektivste Weg, um inaktivere Mitglieder wieder einzugliedern, ist unserer Meinung nach, selbst aktiv zu bleiben, Spaß zu haben und ihnen zu zeigen, dass wir weitermachen. Spaß ist ansteckend, und falls inaktive Hunter sehen, wie wir Spaß haben und die neuen Inhalte erkunden, wollen sie selbst oft auch die neuen Inhalte erkunden.
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Okay, ich habe noch mehr Fragen, von denen ich mir sicher bin, dass andere Gildenmeister sie auch hören möchten. Was ist eine Gildenregel oder -Entscheidung, die anfänglich jeder gehasst hat, du aber dennoch beibehalten hast?
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Pffft. Alle. Jeder hasst zu Beginn sämtliche Änderungen. Falls ich sie aber nach zwei Wochen wieder rückgängig mache, hassen sie das auch. Kein Witz. Ich musste lernen, dass es nichts gibt, was meine Mitglieder mehr hassen, als Veränderungen. SELBST WENN DIESE ÄNDERUNGEN ZUR VERBESSERUNG DES GILDENALLTAGS DIENEN. Solange ich eine Regel einführe und auch hinter dieser Regel stehe, tun die Hunter dies auch. Ich glaube, dieses Wort ist verflucht. Und ich meine damit Veränderungen.
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Veränderungen können angsteinflößend sein! Was ist etwas, das Ihr über die Leitung einer Gilde gelernt habt, aber gerne von Anfang an gewusst hättet?
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Zweimal zuhören, einmal sprechen. Wenn sich ein Mitglied bei dir mit einem Problem meldet, dann wollen sie keine Geschichten über dein Leben hören, sie wollen nicht hören, wie deren Problem mit deinen Erfahrungen übereinstimmt. Sie suchen nicht nach Antworten, sondern sie suchen nach jemandem, der zuhört. Meistens, wenn man jemandem erlaubt, frei und ohne Unterbrechung seine Gedanken und Probleme zu schildern, kommt er von selbst auf die Lösung. Dieses Wissen hätte mir Stunden der Konfliktlösung erspart.
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Ehrlich gesagt ... das ist eine solide Lebensweisheit. Wie oft hast du dir schon überlegt, als Gildenmeister hinzuwerfen, und was hat dich dazu bewogen, zu bleiben?
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Ich kenne Zs Antwort und sie wäre: „Nie.“ Aber um für mich zu sprechen: So gab es diese Situation schon mehrmals. Als Leiter einer so eng geknüpften Gilde wie der Hunter steckt man wirklich viel Herzblut hinein. Man baut eine starke Verbindung zur Gilde auf und noch wichtiger, zu den Huntern der Gilde. Es ist auslaugend und ein undankbarer Job, wodurch auch viele Offiziere in der Vergangenheit einen Burn-out erlebten. Mich hat die Liebe zur Gilde motiviert, und deswegen möchte ich meinen kleinen Teil zum Wachstum und Aufrechterhalten der Gilde beitragen. Als erfahrener Offizier lernt man, dass man zwar vieles, aber nicht alles aufgeben sollte. Denn genau das führt zum Burn-out.
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Nie. Haha, war nur Spaß. Um ehrlich zu sein, gab es diesen Punkt genau einmal. Es war sehr am Anfang, direkt als ich nach Übersee gezogen bin. Ich war sehr deprimiert und kurz davor, aufzugeben. Aber es waren die Hunter, die mir zeigten, was eine wahre Gilde ausmacht. Die Gilde war damals noch jung, vielleicht ein oder zwei Jahre alt. Allerdings zeigte sie mir, wie tief die hier aufgebauten Beziehungen sein können, was sie ihnen bedeuteten und dass sie mich an der Spitze benötigen. Die Zweifel, die ich damals hegte, legten sich und kehrten auch nicht mehr zurück. 28 Jahre später motivieren mich diese Worte noch immer.
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Ich wäre wirklich so kurz davor, mich zu bewerben. Also, falls ich dürfte 🤏 Habt Ihr noch letzte Worte für alle Gildenlosen, die glauben, dass Black Desert ein Einzelspielerspiel ist?
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Es kann eines sein, falls man das möchte. Falls man alleine sein will, wird man alleine sein. Aber man wird auch einen der wichtigsten Aspekte verpassen, die Black Desert ausmachen. Und zwar die Community. Es gibt so vieles, was man gemeinsam unternehmen kann: Boss-Unterwerfungen, Dungeons, Postenkriege oder einfach abhängen. Die Welt von Black Desert ist voller Abenteurer, die eine Menge an Wissen für Euch parat halten. Verpasst nicht diese Chance, um möglicherweise lebensverändernde Beziehungen aufzubauen. Ich bin auf jeden Fall froh über meine Wahl, denn ich habe dank BDO meinen Verlobten und die Hunter kennengelernt.
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Vielen Dank, dass Ihr Euch die Zeit für mich genommen habt! Gibt es sonst noch etwas, das ihr loswerden oder unseren Lesern mitteilen möchtet?
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Ich grüße die Hunter. Wir drei beantworten zwar die Fragen, aber ohne alle anderen Hunter gäbe es die Gilde nicht.
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Die Kinsworn Hunter gibt es seit mittlerweile fast drei Jahrzehnten und das nicht ohne Grund. Wir sind einander loyal und die einzige Bedingung zum Beitritt ist es, eine gutmütige Person zu sein.
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Ehrlich gesagt möchte ich mich einfach bei euch und der gesamten BDO-Community bedanken. Bei Euch, dafür, dass ihr euch gemeldet und uns eingeladen habt. Dies war eine nette Möglichkeit, um Leute innerhalb der Community hervorzuheben, und ich hoffe, dass ihr dies auch weiterhin tut! Und bei der BDO-Community dafür, dass sie mich all die Jahre unterstützt, mit mir und meinen Gildenmitgliedern gespielt hat und einfach nur großartig gewesen ist! Ich weiß, es ist relativ einfach, die negativen Aspekte unserer Community hervorzuheben, aber es gibt so viele großartige Leute in diesem Spiel, und falls ihr mich oder einen der Hunter in der Welt treffen solltet, dann möchte ich euch dazu einladen, einfach „Hallo“ zu sagen.
Ich stehe zu meiner Meinung, nach der man die Qualitäten einer Person daran messen kann, wie sie diejenigen behandelt hat, die sie nicht gut behandelt hat. Wir sind nette Menschen und lieben positive Interaktionen! Ganz gleich, was euch andere über uns gesagt haben. Seid einfach ihr selbst, seid cool und seid freundlich. Wir werden diese Freundlichkeit immer erwidern!
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